Wie sieht die Landwirtschaft von morgen aus? Dieser Frage geht unsere FarmBot-Projektgruppe mit zehn engagierten Schülerinnen und Schülern nach.
Das Projekt „Digitalisiertes Bepflanzen und Pflegen eines Hochbeetes im Schulgarten“ wurde durch das Science@School-Programm der Bayer Foundation gefördert. Dank dieser Förderung sowie des engagierten Einsatzes der beteiligten Lernenden konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden.
Gemeinsam wurde ein Hochbeet gebaut, ein Foliengewächshaus als Wetterschutz errichtet und der FarmBot Schritt für Schritt aufgebaut.
In den Wintermonaten wurde der Roboter auf einem Ersatzhochbeet im Schulgebäude weiterentwickelt. Dabei sammelten die Teilnehmenden erste Erfahrungen in der Programmierung und lernten, wie der FarmBot Pflanzen später automatisch säen, bewässern und pflegen kann. Über eine Simulations-App konnten die Programme dabei zunächst virtuell getestet werden, bevor sie am echten Roboter ausprobiert wurden.
Natürlich lief nicht alles nach Plan: Die Feinjustierung der Technik, die WLAN-Anbindung sowie die Entwicklung einer autarken Strom- und Wasserversorgung für den Schulgarten stellten das Team vor reale Herausforderungen. Gerade dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Kreativität, ihr technisches Verständnis und ihre Teamfähigkeit weiterentwickeln.
Die Schülerinnen und Schüler lernten so, einfache Probleme mit KI-gesteuerten Robotersystemen spielerisch und praxisnah zu lösen.
Ein besonderes Highlight war der Besuch eines Dozenten der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort, der spannende Einblicke in aktuelle Projekte rund um digitale Landwirtschaft gab.
Als Nächstes arbeitet die Projektgruppe daran, den FarmBot vollständig autark zu betreiben. Wir sind gespannt auf die ersten automatisiert gepflegten Pflanzen in unserem Schulgarten!

